Meldung:

  • Dortmund, 24. Februar 2017
Aus dem Wahlkreis:

Einsatz für eine praktikable Lösung im Schulstreit mit Schwerte

Guntram Schneider traf sich mit Holzener Schülern und Eltern
Der Landtagsabgeordnete Guntram Schneider traf sich am Donnerstag mit mehreren Eltern und Schülern aus Hörde. Diese erfuhren einen tagszuvor, dass 33 Schülerinnen und Schüler aus Dortmund, die sich für die fünfte Klasse an den beiden Gymnasien in Schwerten beworben hatten, nicht angenommen werden würden und somit in Dortmund zur Schule gehen müssten. Es sei aber Wunsch der Schüler, gemeinsam mit ihren Geschwistern und Freunden in Schwerte zur Schule zu gehen. Dies sei zudem näher als die Gymnasien in Dortmund.

Guntram Schneider traf sich zum Dialog mit den Betroffenen und bot an, sich vermittelnd einzumischen. Er brachte die Nachricht mit, dass das Schuldezernat der Stadt Dortmund sich für die Holzener einsetzen wolle und niemand sich Sorgen machen müsse, einen Platz an einer Schule im Dortmunder Süden zu erhalten. Er bat zudem die Dortmunder Schuldezernentin, die am nächsten Tag endende Bewerbungsfrist zu verschieben, um den Eltern die Möglichkeit zu geben, sich zu beraten.

Schneider bot den Eltern an, noch einmal das Gespräch mit Schuldezernentnin Daniela Schneckenburger zu suchen und das NRW-Schulministerium zu kontaktieren und für die Einrichtung weiterer Klassen an den Schulen in Schwerte zu werben. Auf die Vergabe der Schulplätze hätte er aber keinen Einfluss, da dies eine kommunale Angelegenheit der Stadt Schwerte sei.

Schneider riet den Eltern zudem, nicht aufzugeben und die Bewerbung an einer Schwerter Schule genauso aufrecht zu erhalten wie eine Bewerbung an einer Dortmunder Schule.