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  • Dortmund, 28. Januar 2017
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Gedenken an Holocaust

Guntram Schneider hielt Eröffnungsrede zum Gedenkkonzert in der Lütgendortmunder Bartholomäuskirche



Am 27. Januar, dem Tag der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz-Birkenau, wird weltweit der Internationale Holocaust Gedenktag begangen. Gerade in Zeiten wachsenden rechtsextremen Gedankenguts in unserer Gesellschaft ist es umso wichtiger an die Greueltaten der Nazis zu erinnern und unserer Verantwortung des Nichts-Vergessens nachzukommen.

Guntram Schneider nahm daher auch an der weltweiten Foto-Aktion des World Jewish Congresses mit. Am Abend sprach er zur Eröffnung des Gedenk-Konzertes der evangelischen Kirche in der Bartholomäuskirche in Lütgendortmund.

In seiner Rede griff er den AfD-Politiker Björn Höcke an, der Tage zuvor das Holocaust-Mahnmal in Berlin als Schande bezeichnete und Deutschlands Erinnerungskultur kritisierte. Schneider machte zudem deutlich, wie wichtig es ist, an die Verbrechen der Nazis und das Leid der ermordeten Menschen zu erinnern.

Schneider: "Adorno sagte einmal, nach Auschwitz könne man keine Klavierkonzerte mehr spielen und keine Gedichte mehr rezitieren. Ich finde, gerade wegen Auschwitz sollte man dies tun. Die Nationalsozialisten haben ja gerade versucht, Musik und Kunst von jüdischen und ihnen nicht genehmen Künstlerinnen und Künstler auszutilgen. Wenn das gelungen wäre, dann hätten die Nazis gewonnen. Das ist Gott sei Dank aber nicht der Fall."