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  • Dortmund, 20. April 2017
Aus dem Wahlkreis:

Westrich soll ein Kinderhospiz bekommen

Guntram Schneider und Anja Butschkau besuchten das Hospiz St. Elisabeth

Seit 2012 pflegt das Hospiz St. Elisabeth im Schatten der Zeche Zollern zwischen Bövinghausen und Westrich Menschen, die an einer unheilbaren Krankheit leiden. In idyllischer Umgebung, von grünen Feldern umgeben, haben sie hier die Möglichkeit, die letzten Tage ihres Lebens in Frieden verbringen zu können. Nun plant die Elisabeth-Grümer-Hospiz-Stiftung, die Betreiberin des Hospizes ist, eine weitere Einrichtung in direkter Nachbarschaft. Zielgruppe: sterbenskranke Kinder und Jugendliche, die in der aktuellen Einrichtung nicht aufgenommen werden dürfen. Diese Pläne stellte Stiftungsvorsitzende Elisabeth Grümer bei einem Besuch im Hospiz Guntram Schneider und der Landtagskandidatin Anja Butschkau vor.

"Der Bedarf ist da", glaubt Schneider an die Sinnhaftigkeit des Projektes. Das nächste Kinderhospiz befindet sich in Gelsenkirchen. Ansonsten gibt es Häuser in Olpe, Wuppertal und Düsseldorf. Das reicht nicht aus, die Anfragen beim St. Elisabeth Hospiz sind regelmäßig da.

Nach einer Führung von Hospizleiterin Anja Kämper durch das Haus, präsentierten Elisabeth Grümer und ihre Vorstandskollegin Edith Wettberg die Pläne. Geplant ist ein eigenes Gebäude mit sechs bis sieben Krankenzimmern und gleich vielen Elternzimmern. Als Freizeitangebote sind ein Spiel-, ein Computer-, ein Werkraum und ein Außengelände mit Abenteuerspielplatz und Gedächtnisgarten gedacht. Die Stiftung rechnet mit Investitionskosten von etwas über 4 Millionen Euro.

Stadt und Sparkasse haben Bereitschaft erklärt, das Projekt zu untersützen. Guntram Schneider und Anja Butschkau haben ihre Bereitschaft erklärt, auf Landesebene für eine Unterstützung zu werben. Schneider schlug zudem vor, den Kontakt mit den SJD/Die Falken zu suchen. Diese könnten sich regelmäßig vor Ort mit den Kindern zum Spielen oder Werken treffen.